#Solidarität in der Krise – Wie Distanz auch Nähe schaffen kann

#Solidarität in der Krise – Wie Distanz auch Nähe schaffen kann

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Das Geheimnis einer funktionierenden Beziehung ist häufig ein gesundes Verhältnis von Nähe und Distanz. Und so verhält es sich auch in Freundschaften. Wenn man sich jeden Tag sehen kann, ist das zwar etwas schönes, aber es ist auch irgendwie „Normalität“ geworden. Während der derzeitigen „Krise“ merke ich sehr stark, wie sehr mir meine sozialen Kontakte fehlen. Ich kann mich nicht einfach auf den Weg zu meiner Freundin oder meinen Eltern machen, denn das funktioniert derzeit nicht, weil wir uns schützen müssen.

Irgendwie ungerecht, oder? Aber man sollte auch das Positive daran zu schätzen wissen, denn häufig vermisst man einen Zustand erst, wenn man ihn nicht mehr so einfach hat. Es ist wie in einer Beziehung, wenn der Partner ein paar Tage nicht zu Hause ist, dann wächst die Sehnsucht nach dem Anderen und so schafft die Distanz auch Nähe.

Einfach mal von Herzen „Danke“ sagen und solidarisch sein

Gerade momentan ist es besonders schwer, Freundschaften nicht zu vernachlässigen und auch meine Eltern habe ich lange nicht gesehen. Es gibt eine Situation, die tatsächlich sehr befremdlich auf mich wirkte. Kurz vor Ostern habe ich meine Mutter auf einem Parkplatz getroffen, da sie mir Ostergeschenke für die Kinder geben wollte. Wir hatten zwei Meter Abstand, sie trug eine Maske und hat mir einen Karton in den Kofferraum gestellt. Das Ganze lief natürlich ohne Umarmung oder andere Berührungen ab. Wir nehmen den Abstand von Oma und Opa sehr ernst und bis auf die Parkplatzsituation haben wir uns nun seit Wochen nicht gesehen. Die Gesundheit der Beiden geht aber in diesem Fall vor und so ziehen wir das Telefon derzeit vor. Seltsam ist es dennoch und ich bin danach „nachdenklich“ nach Hause gefahren.

Eine andere Situation ist, wenn man beispielsweise seine Freundin beim Spazieren oder Einkaufen sieht – auch das ist seltsam. Hat man sich doch früher mal spontan umarmt oder eine Zeit geplaudert. Das fällt irgendwie weg. Dass Solidarität momentan ganz oben steht, zeigt sich aber auch im Bekanntenkreis. So näht meine Freundin derzeit für Schule, Familie und Freunde Masken. Auch ich kann nähen, aber habe die Zeit noch nicht gefunden und so hat sie mir zwei Masken geschenkt. Sie sitzt stundenlang im Keller und näht „umsonst“ Masken für zahlreiche Menschen. Da zeigt sich, dass es hier nicht um Profit geht, sondern wirklich darum, anderen Menschen eine Freude zu bereiten und ihnen zu helfen. Natürlich werde ich mich auch mit einer Kleinigkeit bedanken …

„Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll“

Um sich zu bedanken und Solidarität zu zeigen eignen sich beispielsweise die MyPostcard Ermutigungskarten, die darauf ausgelegt sind, dass wir unseren Lieben einfach unsere Nähe über ein paar nette Zeilen und lustige sowie emotionale Motive mit eigenen Bildern & Co. zeigen. Es gibt  beispielsweise so viele Menschen, die gerade einsam sind und keine Kinder oder einen Partner haben, der sie in der Zeit unterstützt. Die freuen sich derzeit besonders, wenn jemand an sie denkt und dies auch „sichtbar“ wird …

… Denn häufig denken wir aneinander, aber zeigen oder sagen dies nicht. Wir unterschätzen dabei manchmal die Bedeutung einer Geste. Ein paar liebe Worte, schön gestaltet, spenden Kraft, Mut und Ausdauer. Sich einfach mal bei jemandem bedanken, der in dieser Zeit der Distanz für einen da ist. Ein persönliche Nachricht kann dabei als Postkarte direkt zu deinen Liebsten versendet werden. Über 1000 Designs und Vorlagen zur Personalisierung stehen dabei über MyPostcard zu Verfügung. Mehr über den Versand und Gestaltung von MyPostcard erfahrt ihr in meinem vergangenen Beitrag.

Erzählt mal, welche Erlebnisse hattet ihr denn bezüglich Solidarität, Freundschaft & Co. bereits?

5 Gedanken zu „#Solidarität in der Krise – Wie Distanz auch Nähe schaffen kann

  1. Das ist eine schöne Idee! Ich vermisse vor allem meinen Sohn, der in München studiert, und auch, dass meine Mutter so allene in ihrem Haus so weit weg sitzt, macht mir Kummer und Sorgen. .Wir sind alle verstreut, Potsda, München, Mainz… Wir telefonieren natürlich und schreiben Whatsapp (was meine Mutter zum Glück sogar mit 82 eifrig tut), aber so ein schriftlicher Gruß ist schon was besonderes. Schöner Beitrag. Ich wünsche dir alles Liebe!

  2. Liebe Christine, in der Zeit des SocialDistancing ist es wahrscheinlich umso wichtiger, mit den lieben Menschen in Kontakt zu bleiben. Natürlich können wir die technischen Mittel in vielen Fällen ganz wunderbar nutzen und das mache ich auch gerne und viel und regelmäßig. Auch Blumen mit einem Lieferservice habe ich schon einige Mal verschickt. Aber so eine persönliche Nachricht mit einem speziellen Foto ist natürlich was Tolles und ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Menschen in dieser ungewohnten Zeit über so eine eigentlich traditionelle Nachricht sehr freuen. Danke für diese schöne Anregung.
    Hab einen wunderbaren Tag und alles Liebe

  3. Sehr gut und liebevoll geschrieben. Ich wünsche euch allen nur das Beste und bin davon überzeugt, dass wir bald wieder in die Normalität kehren werden.
    Liebe Grüße
    Tina von Wimpernverlängerung Salzburg

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