Gesunde Ernährung bedeutet nicht gleich Verzicht & Rezepte mit Kürbis

Gesunde Ernährung bedeutet nicht gleich Verzicht & Rezepte mit Kürbis

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Beim Thema „Gesunde Ernährung“ denken viele Menschen direkt an Verzicht. Insbesondere Kinder und Jugendliche möchten am Liebsten „Reißaus“ nehmen, wenn sie hören, sie sollen sich gesünder ernähren.

Dabei gibt es richtig viele Möglichkeiten, sich gesund und trotzdem abwechslungsreich zu ernähren. Dazu müssen wir erstmal wissen, dass gesund nicht gleich nur Obst und Gemüse ist. Unter gesunder Ernährung wird eine abwechslungsreiche, ausgewogene und frische Mischkost verstanden, die überwiegend aus pflanzlichen Lebensmitteln bestehen sollte, aber eben nicht nur.

Sehen wir uns den Aufbau einer Ernährungspyramide an, so nehmen Obst und Gemüse den Hauptanteil ein, den wir am Tag zu uns nehmen sollten. Aber um eine ausgewogene Ernährung zu erzielen, gehören auch gesunde Fette wie Nüsse oder auch Omega-3-Fettsäuren, die wir beispielsweise über Fisch erhalten, dazu. Außerdem dürfen wir natürlich Getränke wie Wasser, ungesüßten Tee etc. nicht vergessen. Die sollten den Hauptbestandteil bei unserer Nahrungsaufnahme ausmachen.

Generell bietet eine Ernährungspyramide eine fundierte und gut umsetzbare Hilfestellung für ausgewogene Ernährung im Alltag.

Ernährungspyramide

Außerdem könnt ihr folgende Regeln befolgen, dann seid ihr auch auf der „gesunden“ Seite:

Die Fünf am Tag: Zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse.

Tierische Produkte in Maßen: Fisch und Fleisch ca. 2-3 mal pro Woche. Milchprodukte dürfen täglich verwendet werden, aber in Maßen und Eier dosiert genießen.

Fette verwenden: Fette sind nicht schlecht, wenn es gesunde Fette sind. Diese befinden sich in Nüssen, Leinöl, Rapsöl, Samen und Seefisch.

Salz durch frische Kräuter ersetzen und auf Zucker verzichten: Salz entzieht dem Körper Wasser und sollte nicht in großen Mengen verzehrt werden.

Bei Kohlenhydraten Vollkornprodukte und Kartoffeln bevorzugen: Diese sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen und halten lange satt.

Immer frisch kochen: So bleiben die wichtigen Nährstoffe erhalten.

Es gibt noch viele weitere Regeln und Tipps und dazu könnt ihr gerne beim Aldi Süd Ratgeber für bewusste Ernährung vorbeischauen.

Der Kürbis und seine Eigenschaften

Ich habe außerdem den Kürbis mal unter die Lupe genommen. Gerade jetzt im Herbst ist dieser vielfältig einsetzbar und gesund, kalorienarm sowie reich an Vitaminen. Der Kürbis enthält Vitamine wie beispielsweise Beta-Carotin als Vorstufe von Vitamin A, Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen sowie sättigende Ballaststoffe.

Ich setze in meiner Küche immer den klassischen Hokkaido-Kürbis ein. Der Hokkaido-Kürbis hat einen leicht nussigen, etwas an Esskastanien erinnerndes Aroma und ein saftiges, faserarmes Fruchtfleisch.

Besonders gerne nutze ich ihn für Kürbissuppe. Dazu habe ich ein einfaches Rezept für euch:

Zutaten:

1 Kürbis Hokkaido

2 Gemüsezwiebeln

6 Karotten

2-3 Liter Gemüsebrühe

1 Orange/ alternativ 2 süße Mandarinen

frischer Ingwer

1 Dose Kokosmilch (400 ml)

6 große Kartoffeln

Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Zunächst die Kartoffeln und Karotten sowie die Zwiebeln schälen. Den ganzen Kürbis in einem Topf mit Wasser bedecken und 10 Minuten aufkochen. Danach kann der Kürbis geschnitten werden. Hokkaido wird generell mit Schale abgekocht, so dass lediglich das Innere ausgehöhlt wird und der Rest in kleine Stücke geschnitten werden kann.

Gemüsebrühe aufkochen und die Kürbisstücke, die Zwiebeln, die Kartoffeln und die Karotten hineingeben und so lange kochen bis alles weich ist. Danach den Ingwer reiben und dazu geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Kokosmilch kurz aufkochen. Im Anschluss die Orange ausdrücken und kurz weiter köcheln lassen.

Außerdem nutze ich den Kürbis für Tartes oder in Verbindung mit Kichererbsen beispielsweise in Öl auf einem Backblech gegart und dazu leckeres Hähnchenfleisch und Joghurt. Schon habt ihr ein weiteres ausgewogenes Gericht.

Wie steht ihr denn zu gesunder Ernährung und liebt ihr auch Kürbis? Berichtet doch mal!

7 Gedanken zu „Gesunde Ernährung bedeutet nicht gleich Verzicht & Rezepte mit Kürbis

  1. Liebe Christine,
    ich mag Kürbis sehr. Als Suppe, als süßes Kürbisbrot und auch als Pürree.
    Allerdings bin ich damit zeimlich allein hier. Das macht im Normalfall nichts, denn dann gibt es eben Kürbissuppe im Restaurant. Im Normalfall.
    Ich finde, die Ernährungspyramide ist eine gute Richtlinie. Allerdings muss ich gestehen, dass ich gerne salze und auch Süßes ist mir nicht fremd. Aber ich glaube, dass ich/wir hier noch ganz gut maßhalten.
    Jedenfalls klingt dein Kichererbsenkürbis mit Hähnchen auch sehr lecker.
    Ich wünsche dir eine köstliche Woche.
    Liebe Grüße
    Nicole

    1. Süßes und Salz ist auch auf meinem Speiseplan enthalten 🙂 Ich bin auch jemand, der gerne mal nascht. Kann dich da also vollkommen verstehen liebe Nicole.

      Liebe Grüße

      Christine

  2. Als Fan von selbst angebautem Hokkaido-Kürbis brate ich halbrunde Scheiben, zusammen mit Kartoffeln und Zwiebeln an, darüber Parmesan und Curry.
    Sehr liebe ich mit meinen Gästen auch Kartoffel-Hokkaido-Puffer mit Zwiebeln und darunter gemischten Parmesan und Curry. Dazu gibt es selbst gemachtes Apfelmus.

  3. Wir essen mit meinem Mann 5 Tage die Woche kein Fleisch und keine Süßigkeiten. Es ist unglaublich, wie kreativ man wird. Auch am Samstag und Sonntag wird genau überlegt was gegessen wird, um das beste aus Fleisch und Süßes zu machen. Danke für das Rezept und liebe Grüße!

  4. Es ist echt schade, dass gesunde Essen meistens mit viel Aufwand und wenig Geschmack verknüpft wird, dabei ist es doch gar nicht so. Toll wie du die Pyramide nochmal erklärt hast, einfach und sehr gut verständlich! Ich liebe Kürbissuppe! Du hast mich übrigens auf eine tolle Idee gebracht für heute Mittag (aber ich muss dafür noch einkaufen)!
    Lieber Gruß,
    Claudia

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