
Was bringt Kollagen wirklich? Meine Erfahrungen mit Kollagen-Pulver im Test
Werbung / Kooperation mit Naked Nutrition
Kollagen ist gefühlt überall. Pulver, Drinks, Kapseln und sogar Beauty-Produkte versprechen Unterstützung für Haut, Haare, Nägel und teilweise auch Gelenke. Besonders häufig begegnet einem dabei die Vorstellung, dass Kollagen die Haut von innen unterstützen und sichtbaren Zeichen der Hautalterung entgegenwirken kann.
Aber was bringt Kollagen wirklich? Und kann ein Pulver tatsächlich einen Unterschied machen?
Ich wollte es selbst ausprobieren und habe über einen längeren Zeitraum Kollagen-Pulver in meinen Alltag integriert. Für meinen Test habe ich unter anderem Naked Collagen von Naked Nutrition verwendet.
Mir war dabei wichtig, nicht einfach die Werbeversprechen eines Herstellers wiederzugeben. Deshalb schauen wir uns zunächst an, was Kollagen überhaupt ist, was die Wissenschaft zur Einnahme von Kollagen sagt – und natürlich erzähle ich euch anschließend von meinen persönlichen Erfahrungen.
Was ist Kollagen eigentlich?
Kollagen ist nichts Exotisches, das wir unserem Körper erst durch Nahrungsergänzungsmittel zuführen müssen. Es ist ein Protein, das unser Körper selbst bildet und das einen großen Anteil der Strukturproteine des menschlichen Körpers ausmacht.
Kollagen findet sich unter anderem in der Haut, in Knochen, Knorpeln, Sehnen und Bändern. In der Haut trägt es gemeinsam mit anderen Bestandteilen zu ihrer Struktur und Festigkeit bei.
Mit zunehmendem Alter verändert sich allerdings der Kollagenstoffwechsel. Genau hier setzt der inzwischen riesige Markt für Kollagen-Pulver und Kollagen-Drinks an.
Was soll Kollagen-Pulver bringen?
Wer sich die Werbung verschiedener Kollagenprodukte anschaut, könnte schnell den Eindruck bekommen, Kollagen sei eine Art Jungbrunnen zum Trinken. So einfach ist es allerdings nicht.
Bei Nahrungsergänzungsmitteln wird häufig hydrolysiertes Kollagen verwendet. Dabei wurde Kollagen in kleinere Bestandteile beziehungsweise Peptide zerlegt.
Nach der Einnahme landet das Kollagen aber natürlich nicht einfach direkt in unserer Gesichtshaut. Es wird im Verdauungstrakt weiter aufgespalten und verarbeitet. Die interessante Frage ist deshalb vielmehr, ob die Einnahme von Kollagenpeptiden Prozesse im Körper beeinflussen kann, die beispielsweise für die Haut relevant sind.
Und genau dazu gibt es inzwischen zahlreiche Untersuchungen.

Was bringt Kollagen wirklich? Das sagt die Wissenschaft
Bei meiner Recherche fand ich besonders interessant, dass die Antwort keineswegs so eindeutig ist, wie man aufgrund des aktuellen Kollagen-Hypes vermuten könnte.
Es gibt Studien und Metaanalysen, in denen die Einnahme hydrolysierter Kollagenpräparate mit Verbesserungen bestimmter Hautparameter wie Hautfeuchtigkeit oder Elastizität in Verbindung gebracht wurde.
Gleichzeitig gibt es einen wichtigen Haken: Die Qualität der Studien unterscheidet sich und ein Teil der Forschung wurde von Unternehmen aus dem entsprechenden Markt finanziert.
Eine 2025 veröffentlichte Metaanalyse kam zu einem besonders interessanten Ergebnis: Betrachteten die Forschenden alle eingeschlossenen Studien gemeinsam, zeigten sich positive Effekte auf verschiedene Parameter der Hautalterung. Wurden jedoch ausschließlich höherwertige Studien beziehungsweise nicht von der Industrie finanzierte Untersuchungen betrachtet, ließ sich dieser Effekt nicht mehr bestätigen.
Das bedeutet nicht automatisch, dass Kollagen „nichts bringt“. Es zeigt aber, dass wir vorsichtig mit pauschalen Aussagen wie „Kollagen reduziert Falten“ oder „Kollagen macht die Haut jünger“ sein sollten.
Auch die europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat entsprechende gesundheitsbezogene Aussagen zu Kollagen nicht einfach als wissenschaftlich gesichert anerkannt.
Für mich ist deshalb wichtig: Kollagen ist kein Wundermittel – und schon gar kein Ersatz für Sonnenschutz, eine ausgewogene Ernährung oder einen insgesamt gesunden Lebensstil.
Trotzdem wollte ich wissen: Wie lässt sich Kollagen in meinen Alltag integrieren – und merke ich persönlich etwas davon?
Meine Naked Collagen Erfahrungen im Selbsttest
Für meinen Test habe ich Naked Collagen von Naked Nutrition verwendet.
Was mich an dem Produkt zunächst angesprochen hat, war vor allem die sehr reduzierte Zusammensetzung. Denn während manche Nahrungsergänzungsmittel eine Zutatenliste haben, für die man gefühlt erst einmal ein Wörterbuch benötigt, ist es hier ziemlich übersichtlich.
Naked Collagen besteht aus einer einzigen Zutat: hydrolysierten Rinder-Kollagenpeptiden.
Laut Hersteller stammen diese von in Europa auf der Weide gehaltenen Rindern. Eine Portion liefert 9 Gramm Protein bei 35 kcal. Zucker, künstliche Süßstoffe oder Aromen sind nicht zugesetzt.
Gerade bei einem Produkt, das ich regelmäßig verwenden möchte, gefällt mir dieser Ansatz.
Naked Nutrition: möglichst wenig Schnickschnack
Hinter Naked Collagen steht die US-amerikanische Marke Naked Nutrition. Das Konzept des Unternehmens lässt sich ziemlich gut mit dem eigenen Motto „Nutrition With Nothing To Hide“ zusammenfassen.
Der Hersteller setzt bei vielen Produkten auf möglichst überschaubare Zutatenlisten und verzichtet nach eigenen Angaben unter anderem auf künstliche Süßstoffe und unnötige Füllstoffe. Naked Nutrition gibt außerdem an, Produkte beziehungsweise Inhaltsstoffe unabhängig auf Schwermetalle zu testen.
Ich finde diese Transparenz bei Nahrungsergänzungsmitteln grundsätzlich sympathisch. Denn gerade in diesem Bereich gilt für mich nicht automatisch: Je mehr Inhaltsstoffe, desto besser.
So habe ich Naked Collagen in meinen Alltag integriert
Die Anwendung ist super einfach und geht schnell in die Routine über. Ich nehme immer einen Cup morgens in meinen Kaffee. Der Geschmack des Pulvers ist neutral.
Ein großer Vorteil diesbezüglich ist für mich grundsätzlich, dass man nicht noch ein zusätzliches süßes Getränk trinken muss.
Naked Collagen ist geschmacksneutral konzipiert und lässt sich dadurch beispielsweise in Kaffee, Smoothies oder andere Getränke und Speisen einrühren.
Wie schmeckt Naked Collagen?
Ich schmecke das Pulver überhaupt nicht raus und es gibt auch keine Klümpchen oder ähnliches im Kaffee.
Gerade dieser Punkt ist für mich bei Nahrungsergänzungsmitteln nicht unwichtig. Ein Produkt kann noch so interessant sein – wenn ich mich jeden Morgen überwinden muss, es einzunehmen, werde ich es vermutlich nicht dauerhaft verwenden.
Meine Erfahrungen: Habe ich durch Kollagen einen Unterschied bemerkt?
Jetzt kommen wir zur eigentlich spannenden Frage: Hat sich bei mir etwas verändert?
Ich nehme es jetzt 3 Wochen und fühle mich tatsächlich besser, insbesondere, was meine Knochen angeht. Ich arbeite im Home-Office und sitze überwiegend. Da habe ich immer Schmerzen im Rücken und die sind besser geworden, auch bei meiner Haut sehe ich Verbesserungen, wie zum Beispiel bezüglich der Straffheit.
An dieser Stelle würde ich allerdings grundsätzlich vorsichtig damit sein, jede Veränderung automatisch dem Kollagen zuzuschreiben. Haut und Haare werden schließlich von unzähligen Faktoren beeinflusst: Ernährung, Hormone, Stress, Schlaf, Pflege, UV-Strahlung und viele weitere Faktoren spielen eine Rolle.
Ein persönlicher Vorher-Nachher-Eindruck ist natürlich kein wissenschaftlicher Beweis für die Wirkung eines Produktes.
Genau das finde ich bei solchen Selbsttests wichtig: Ich kann euch erzählen, was ich bei mir beobachtet habe. Daraus lässt sich aber nicht automatisch ableiten, dass jeder Mensch dieselben Erfahrungen machen wird.
Kollagen für Haare und Nägel – bringt das etwas?
Kollagen wird nicht nur für die Haut beworben. Auch im Zusammenhang mit Haaren und Nägeln begegnet einem das Protein immer wieder.
Haare bestehen jedoch hauptsächlich aus Keratin und nicht aus Kollagen. Der Körper benötigt für die Bildung verschiedener Proteine entsprechende Aminosäuren und Nährstoffe – daraus folgt aber nicht automatisch, dass die Einnahme von Kollagenpulver zu schnellerem oder dichterem Haarwachstum führt.
Wer beispielsweise unter starkem Haarausfall oder plötzlich brüchigen Nägeln leidet, sollte deshalb nicht einfach darauf vertrauen, dass ein Kollagen-Pulver das Problem löst, sondern gegebenenfalls die Ursache ärztlich abklären lassen.
Wie lange muss man Kollagen einnehmen, bis man etwas merkt?
Auch hier gibt es leider keine seriöse Antwort nach dem Motto: „Nach 14 Tagen siehst du fünf Jahre jünger aus.“
In Studien zu Kollagen und Haut werden häufig Einnahmezeiträume von mehreren Wochen untersucht. Ob und wann jemand persönlich eine Veränderung wahrnimmt, lässt sich daraus jedoch nicht zuverlässig vorhersagen.
Das ist auch der Grund, warum ich bei einem Selbsttest nicht nach wenigen Tagen Bilanz ziehen würde.
Wer Kollagen ausprobieren möchte, sollte außerdem bedenken, dass Nahrungsergänzungsmittel ihren Preis haben. Für mich gehört deshalb zur Bewertung nicht nur die Frage „Kann es wirken?“, sondern auch: Ist mir das Produkt die regelmäßige Einnahme und die damit verbundenen Kosten wert?
Was mir an Naked Collagen gefällt
Unabhängig von der grundsätzlichen Diskussion über die Wirkung von Kollagen gibt es einige Eigenschaften des Produktes, die ich positiv finde:
- nur eine Zutat
- hydrolysierte Kollagenpeptide
- kein zugesetzter Zucker
- keine künstlichen Süßstoffe
- keine künstlichen Aromen
- neutraler Geschmack
- lässt sich flexibel in die tägliche Ernährung integrieren
- laut Hersteller unabhängige Tests auf Reinheit
Wer allerdings vegan oder vegetarisch lebt, für den ist Naked Collagen nicht geeignet, da das Kollagen vom Rind stammt.
Noch ein Produkt im Test: Naked Energy
Im Rahmen meiner Kooperation habe ich neben dem Collagen noch ein zweites, völlig anderes Produkt ausprobiert: Naked Energy Fruit Punch.
Dabei handelt es sich um ein Pre-Workout für den Einsatz vor dem Training.
Die Rezeptur enthält unter anderem Beta-Alanin, Kreatin, L-Arginin und Koffein sowie verschiedene Vitamine. Eine Portion liefert laut Hersteller 200 mg Koffein.
Und das sollte man nicht unterschätzen: 200 mg Koffein entsprechen einer durchaus kräftigen Dosis. Wer empfindlich auf Koffein reagiert, sollte das unbedingt berücksichtigen. Auch am späten Abend würde ich persönlich ein stark koffeinhaltiges Pre-Workout eher nicht einsetzen.
Was mir auch hier gefällt: Naked Nutrition verzichtet beim Fruit-Punch-Produkt laut Hersteller auf künstliche Süßstoffe, Farbstoffe und künstliche Aromen.

Meine Erfahrungen mit Naked Energy
Da meine erwachsenen Söhne Kraftsport betreiben, haben sie es getestet und die Energie sei dabei deutlich gestiegen. Aber sie verwenden es in geringeren Dosen.
Naked Energy und Naked Collagen lassen sich natürlich kaum miteinander vergleichen. Während ich Collagen als Ergänzung meiner täglichen Routine getestet habe, ist Energy ein Produkt, das gezielt rund ums Training eingesetzt wird.
Mein Fazit: Was bringt Kollagen nun wirklich?
Nach meiner Recherche würde ich Kollagen weder als nutzlosen Beauty-Trend abstempeln noch als Anti-Aging-Wundermittel feiern.
Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die interessante Ergebnisse insbesondere im Hinblick auf bestimmte Hautparameter zeigen. Gleichzeitig mahnen neuere Auswertungen zur Vorsicht, weil Studienqualität und Finanzierung einen erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse haben können.
Die ehrliche Antwort auf „Was bringt Kollagen wirklich?“ lautet für mich deshalb: Die wissenschaftliche Lage ist interessanter, aber weniger eindeutig, als viele Werbeversprechen vermuten lassen.
Bei Naked Collagen gefällt mir unabhängig davon vor allem der minimalistische Ansatz. Eine Zutat, keine künstlichen Aromen oder Süßstoffe und eine unkomplizierte Anwendung – mehr brauche ich von einem Kollagen-Pulver eigentlich nicht.
Und genau deshalb würde ich bei Kollagen generell weniger auf spektakuläre Versprechen auf der Verpackung und stärker auf Zusammensetzung, Transparenz und die eigene Erwartungshaltung schauen.
FAQ – Häufige Fragen zu Kollagen
Was bringt Kollagen für die Haut?
Einige Studien berichten über positive Veränderungen bestimmter Hautparameter wie Feuchtigkeit und Elastizität nach der Einnahme hydrolysierter Kollagenpeptide. Die Studienlage ist jedoch nicht eindeutig. Insbesondere bei höherwertigen und unabhängig finanzierten Studien fallen die Ergebnisse weniger überzeugend aus.
Hilft Kollagen gegen Falten?
Eine garantierte Anti-Falten-Wirkung lässt sich aus der derzeitigen Studienlage nicht ableiten. Bei entsprechenden Werbeversprechen sollte man deshalb skeptisch sein.
Kann ich Kollagen jeden Tag nehmen?
Kollagenpeptide werden als Proteinquelle beziehungsweise Nahrungsergänzung angeboten. Ob eine tägliche Einnahme individuell sinnvoll ist, hängt unter anderem von Ernährung, gesundheitlicher Situation und dem jeweiligen Produkt ab. Bei Erkrankungen, Unverträglichkeiten, Schwangerschaft, Medikamenteneinnahme oder Unsicherheiten sollte die Einnahme vorher medizinisch abgeklärt werden.
Wann sollte ich Kollagen einnehmen?
Einen eindeutig belegten perfekten Zeitpunkt für die Einnahme gibt es nicht. Für den Alltag dürfte daher vor allem entscheidend sein, wann sich das Pulver regelmäßig und unkompliziert integrieren lässt.
Ist Naked Collagen vegan?
Nein. Naked Collagen enthält Kollagenpeptide vom Rind und ist daher weder vegan noch vegetarisch.
Wie schmeckt Naked Collagen?
Das Produkt wird ohne zusätzliche Aromen angeboten und ist als geschmacksneutral konzipiert. Wie neutral man Kollagen tatsächlich empfindet, ist natürlich subjektiv – meine persönliche Erfahrung dazu findet ihr weiter oben im Test.
Hinweis: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Naked Nutrition. Die geschilderten Erfahrungen und meine Bewertung entsprechen meiner persönlichen Meinung. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
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